Category: Reis

Orientalische Hackpfanne

Von , 11. Dezember 2010 18:29

Schluss mit der Kochblog-Pause. Ab jetzt wird wieder ganz viel neues ausprobiert, gekocht und gebacken. Über dieses Rezept bin ich in einer Zeitschrift gestolpert und habe es sofort aufgeschrieben. Ich esse gern orientalisch angehauchte Gerichte, weil es oft tolle Kombinationen verschiedener Gewürze sind. Hierfür wurden Zimt, Kreuzkümmel, Pfirsiche und Basmatireis mit Gemüse und Hackfleisch verwendet, worauf ich sehr gespannt war. Geschmeckt hat es mir sehr gut. Mein Freund fande die Kombination von Fleisch und Gemüse ein No-Go, aber das hatte ich befürchtet. Kochen werde ich es trotzdem wieder, vielleicht nicht so häufig, wie unsere Lieblingsgerichte..

Orientalische Hackpfanne

Orientalische Hackpfanne

Zutaten für 4 Personen

  • 300g Basmatireis
  • 2 EL Öl
  • 400g Rinder-Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer
  • Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Zimt
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zucchini
  • 3 Möhren
  • 5 Pfirsichhälften (aus der Dose)
  • 100ml Wasser, 1 TL Instant-Gemüsebrühe
  • Naturjoghurt

Zwiebel und Knoblauch hacken. Möhren schälen, waschen und in halbe Scheiben schneiden. Zucchini waschen und in Viertelscheiben schneiden. Pfirsiche abtropfen und in Streifen schneiden.
Den Reis in Salzwasser kochen.
In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und das Hackfleisch krümelig anbraten. Mit Salz, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und ein wenig Zimt würzen. Aus der Pfanne herausnehmen.
Im Bratfett das geschnittene Gemüse anbraten. Die Pfirsichstreifen dazugeben und weiterbraten.
Das Wasser zugeben und die Brühe einrühren. 5 Minuten kochen lassen.
Zum Schluss Hackfleisch und Reis unter das Gemüse rühren. Mit den Gewürzen abschmecken.
Mit Joghurt anrichten.

Putenschnitzel mit Gemüse und Cashewkernen

Von , 3. Juni 2010 16:28

Diese Woche koche ich nur neue Rezepte, was eine sehr gute Sache ist. Dies fällt unter Ausprobier-Laune, in der ich Kochbücher durchblättere, diese mit post-it´s vollklebe, danach einen meist langen Einkaufszettel schreibe und mich während der nächsten Tage total aufs Kochen freue. Es gibt da auch andere Phasen, in denen ich nur schnell überlege, was man mal wieder essen könnte und dann nur Dinge koche, die ich schon oft gekocht habe. Danach macht es dann umso mehr Spaß wieder ein paar Sachen auszuprobieren.
Vegetables
Heute gab es in Streifen geschnittene Putenschnitzel, mit kurz angebratenem Gemüse, würziger Sauce und angerösteten Cashewkernen. Dazu Basmatireis.
Asian: Turkey, Vegetables & Rice

Das Rezept hörte sich sehr lecker an, war auch ganz ok, aber nicht so lecker wie ich erwartet hatte. Fällt unter: Kochen, wenn mir gar nichts anderes einfällt ;)
Asian: Turkey, Vegetables & Rice

Rezept für 2 Personen

  • Basmatireis
  • 500g Putenschnitzel
  • 1 rote Paprika
  • 1 Stück Ingwer (etwa daumengroß)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • je 1 EL Kreuzkümmel, Koriander, Curry
  • 1/2 TL Sambal Olek
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 Tasse Erbsen
  • Salz
  • 4 EL Cashewkerne

Reis in Salzwasser kochen.

Paprika mit Ingwer, Olivenöl, Zitronensaft und Gewürzen pürrieren und Sambal Olek zugeben.

Eine Pfanne erhitzen und die Cashewkerne ohne Fett anrösten.

Putenschnitzel in 1cm breite Streifen schneiden und anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Möhren in halbe Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in 5cm-Stücke schneiden. Erbsen auftauen.

2 EL Öl erhitzen und das Gemüse kurz anbraten. Putenstreifen und Paprikasauce zugeben. Kurz aufkochen lassen, salzen und die Nüsse untermischen.

Hähnchen Curry mit Kokosmilch

Von , 30. Mai 2010 13:44

Chicken Curry
Ich hatte Lust etwas asiatisches zu kochen. Frischen Ingwer hatte ich gerade erst gekauft und eine Dose Kokosmilch wollte verbraucht werden. Als ich dann dieses Rezept in meinem Kochbuch gefunden habe, war klar was ich kochen würde. Nur Lieblingsgewürze enthalten: Ingwer, Knoblauch, Zitrone, Curry und Kokos.

Wenn man erst mal alles klein gehackt hat, geht das Kochen ganz fix. Der Geschmack ist sehr intensiv ingwerig-zitronig-kokosnussig und leicht scharf. Ich fande es sehr lecker, Johannes war es ein wenig zu zitronig, was man aber das nächste mal ändern kann. Die Sauce erscheint in der Pfanne relativ flüssig, jedoch wird sie vom Reis aufgesaugt, wenn man sie auf den Teller gibt.

Chicken Curry
Rezept für 2 Personen

  • Basmatireis
  • 500g Hähnchenbrustfilets
  • 1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • Schale von 1 Zitrone, 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Curry
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 Dose (400ml) Kokosmilch, cremig
  • Salz

Basmatireis in Salzwasser kochen.

Hähnchenbrust in 1cm große Streifen schneiden.

Ingwer, Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Zitrone waschen, Schale abreiben, Saft auspressen.

Hähnchenstreifen in einer Pfanne anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

2 EL Öl erhitzen, darin Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Zitronenschale und Curry anbraten. Mit Sojasauce ablöschen.

Von der Kokosmilch die sahnige Schicht ablösen (beiseite stellen) und die Hälfte der Milch in die Pfanne gießen. Unter Rühren aufkochen lassen. Nach und nach die restliche Milch zufügen. Zum Schluss die sahnige Schichte einrühren, mit Zitronensaft und etwas Salz würzen.

Dann die Hähnchenstreifen wieder in die Pfanne geben und heiß werden lassen.

Putengeschnetzeltes mit Champignons, rotem Pfeffer und Petersilie

Von , 11. April 2010 13:19

Nach dem Semester und seinen Klausuren, nach der Studie in Hannover, nach einer sehr entspannt und sportlichen Zeit zu Hause und ein paar lustigen Abenden hier in Aachen sollte ich eigentlich sehr entspannt sein…Zumindest wäre das besser als schlechte Laune zu haben und von allem genervt zu sein, weil es noch viel zu viel zu erledigen gibt und immer neue Dinge dazu kommen. Zum Glück gibt es Schokolade…und Kochbücher. Neben meinem Schreibtisch liegt ein kleiner Stapel aus Büchern, Zetteln und Notizen von Rezepte, die ich ausprobieren will.

Heute ist ein echt entspannter Tag mit Kontrastprogramm: Jojo hat ganz früh eine FAZ besorgt, außerdem Mohnkuchen und Brötchen. Jetzt liegt die Zeitung verteilt über zwei Sofas (Plural von Couch: Couchs oder Couchen..beides nicht toll), wir irgendwo darunter, in die Kissen gekuschelt und diverse Artikel vergraben, auf dem Tisch eine große Teekanne mit Ostertee (der trotz Nachschub bald schon wieder leer ist).

Kochen wollte ich etwas, das ich vor einiger Zeit schon einmal gekocht, aber leider nur kritzelig und unvollständig notiert habe.  Damals habe ich ein Rezept mit Putenfleisch gesucht. Roter Pfeffer sollte noch dazu und Champignons und eine Sauce aus Weißwein, Sahne und Kräutern. Gefunden habe ich viele Rezepte und habe einen Kompromiss aus dreien gefunden, der seeeehr lecker war. Jojo hat es sofort zu einem Lieblingsgericht erklärt, ich stimme voll zu.

Hier das Rezept für 3 Personen

  • 600g Putenschnitzel
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50g Bacon
  • 400g weiße Champignons
  • 1 EL Mehl
  • 90ml Weißwein
  • 150g Creme Fraiche
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL gekörnte Brühe
  • 1 EL Brandy
  • 1 TL roter Pfeffer
  • Petersilie

Am besten erst mal alles vobereiten: Champignons waschen und vierteln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Putenschnitzel in Streifen schneiden. Bacon in feine Streifen schneiden.

Zuerst Putenfleisch in etwas Fett anbraten und aus der Pfanne nehmen.

Dann Olivenöl erhitzen und die Champignons zusammen mit Bacon anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und mitbraten.  Mit 1 EL Mehl bestäuben und mit Weißwein ablöschen. Ein paar Minuten einkochen lassen, dann Creme Fraiche einrühren und aufkochen lassen. Mit gekörnter Brühe, Salz und Pfeffer würzen. Das Putenfleisch wieder zufügen.

Brandy zugeben. Die Pfefferkörner grob zerstoßen und einrühren. Zum Schluss die Petersilie hacken und unterrühren. Beim Abschmecken sollte es jetzt schon sehr lecker sein, evtl. noch etwas Pfeffer zugeben.

Reis schmeckt super, Nudeln könnte ich mir auch vorstellen.

Tag 31

Von , 20. März 2010 14:56

Zur Abwechslung mal wieder zwei Bilder von unserem Essen…Das panierte Riesenfischstäbchen ist mit Lachs und Senfsauce gefüllt und total lecker. Dazu etwas Gesundes wie Reis mit Wildreis und Feldsalat mit Joghurt-Senf-Honig-Dressing. Dauert nur 5 Minuten länger als Pizza. Während man wartet kann man Salat waschen und Dressing machen.

Heute Innere und Chirurgie… und in genau 2 Tagen ist die erste Klausur schon vorbei. Das ist doch schon etwas…habe sowas von keine Lust mehr.

Hähnchencurry

Von , 24. November 2009 16:44

Meine Mutter hat dieses Essen immer in der Mikrowelle zubereitet, in einem speziellen Topf und ich habe es immer sehr gern gegessen. Es ist ein einfaches Gericht aus Reis, Hähnchenfleich und Gemüse, das ohne viele Gewürze auskommt. Auch Jojo hat es gut geschmeckt.

In der Mikrowelle wird erst der Reis (fast ganz) gegart, danach kommen Fleisch, Gemüse und Gewürze dazu. Alles wird wunderbar weich. Da ich keinen Topf habe, den ich in die Mikrowelle stellen kann, musste ich das ganze am Herd reproduzieren. Hierfür habe ich einen großen Topf für den Reis genommen. In einer Pfanne mit Deckel habe ich Hähnchen und Gemüse zubereitet, danach wurde alles unter den Reis gemischt.

Zutaten für 3-4 Portionen

  • 250-300g Reis (Basmati ist lecker)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 500g Hähnchenbrustfilets
  • 1 rote Paprika
  • 400g braune Champignons (weiße sind auch ok, geben nur nicht viel Geschmack)
  • 1 Tasse Erbsen (tiefgefroren)
  • Salz, Pfeffer
  • Curry
  • frische Petersilie

Die Hähnchenfilets in kleine Stückchen schneiden. Champignons vierteln, Paprika in feine Streifen schneiden.

Im Topf 1/2 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen und den Reis ca. 12-15 Minuten kochen.

In der Pfanne 2-3 EL Butter schmelzen. Die Hähnchenstückchen darin anbraten (sie braten nicht wirklich, schmoren eher). Dann das Gemüse dazugeben und ca. 5 Minuten bei geschlossenem Deckel garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun Fleisch und Gemüse zum Reis geben. Mit 2-3 TL Curry würzen. Frische Petersilie hacken und untermischen. Evtl. noch etwas Flüssigkeit zugeben.

Eigentlich sollte das Ganze nun schon sehr lecker schmecken. Ich habe noch einen Esslöffel Kräuterfrischkäse untergerührt, damit es noch cremiger wurde.

Indisches Kitchery

Von , 27. September 2009 14:57

Kitchery ist ein indisches Gericht und eigentlich nur Dal mit Reis und Gemüse. Ich bereite es eigentlich immer mit Masoordal (roten Linsen) zu, da es dann besonders schnell geht. Das schöne ist, man schafft es in relativ kurzer Zeit und ohne viele Zutaten einen großen Topf Essen zuzubereiten, das mit wenig Salz auskommt, wunderbar schmeckt und sättigt, ohne ungesund zu sein. Normalerweise koche ich es immer, wenn das Studium grad stressig ist und ich eigentlich keine Lust habe zu kochen, aber mich dennoch nicht von Fertiggerichten & co. ernähren will. Heute war einfach nur der Kühlschrank leer ;-)

Zutaten

  • 1 EL Butter
  • 1 große Zwiebel
  • je 1 TL Kümmel, Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Curry
  • 100g rote Linsen
  • 1 Dose Tomaten (geschält oder passiert, ganz egal)
  • 1L Gemüsebrühe
  • 150g Reis
  • 2 Zucchini
  • 2 Paprika
  • Pfeffer
  • 2 EL Creme Fraiche / Sahne
  • frische Kräuter (hab Petersilie und Basilikum genommen)

Die Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln zusammen mit den Gewürzen und Linsen anbraten.

Dann Tomaten und Reis unterrühren und kurz aufkochen lassen. Die Brühe angießen und alles 10 Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen.

Gemüse waschen, klein schneiden und 10 Minuten mitkochen lassen. Creme Fraiche einrühren, ordentlich pfeffern und ganz zum Schluss eine Hand voll Kräuter dazu geben.

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