Category: Dies & Das

Mandelsuppe mit Cabanossi

Von , 15. Januar 2012 15:06

Gestern wurden alle Medizinstudenten der RWTH, die im Herbst 2011 ihr Staatsexamen bestanden haben, in einer offiziellen Absolventenfeier verabschiedet. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch unseren Dekan, es folgten die Festrede und die Verleihung der Urkunden, musikalisch begleitet durch den Aachener Kammerchor. Es war lustig, den ganzen Jahrgang noch einmal zu sehen, da jeder gegen Ende des Studiums seinen eigenen Weg geht und man in der Prüfungsvorbereitung und zum Berufseinstieg nur noch wenige Leute trifft.

Katrins Abschlussfeier

Unser Studienabschluss gestaltet sich etwas anders, als in den meisten Studiengängen. Nach einem praktischen Jahr (PJ) im 11. und 12. Semester, in dem der Jahrgang in Kleingruppen auf die Uniklinik und die verschiedenen Lehrkrankenhäuser aufgeteilt wird, beginnt eine 3-4 monatige Lernzeit zur Vorbereitung auf das Examen. Wir haben noch das “Hammerexamen” absolviert, bestehend aus einer 3-tägigen schriftlichen multiple-choice Prüfung über alle klinischen Fächer und einer mündlichen Prüfung. Die mündliche Prüfung findet in den Lehrkrankenhäusern in Gruppen aus 1-3 Leuten zu verschiedensten Terminen fest. Danach ist man Arzt  - entweder schon im Oktober, oder auch erst im Dezember. Jeder erhält ein Zeugnis und beantragt anschließend die Approbation bei der jeweiligen Bezirksregierung. Erst dann darf man als Arzt arbeiten.

Mandelsuppe

Zur Feier hatte ich meine liebe Familie eingeladen, mit der wir abends lecker essen waren. Damit wir nachmittags nicht verhungern, habe ich mittags eine Suppe gekocht: eine Mandelsuppe, bestreut mit Mandelsplittern, gebratenen Cabanossi und Petersilie. Die Suppe hatte ich bereits vorher gekocht und fande sie sofort ganz toll. Schmeckt nach gerösteten Mandeln, sahnige Konsistenz, sieht nebenbei noch schön aus und geht einigermaßen schnell. Liebe Tanten, hier also das Rezept:

Zutaten für 4 Personen

  • 100g Mandelsplitter
  • 80g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 100ml Weißwein
  • 500ml Hühnerbrühe
  • 100ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft
  • 150g Creme fraiche
  • 1-2 Cabanossi
  • Petersilie zum Bestreuen
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. 20g davon für später beiseite stellen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und in Stückchen schneiden.
Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Kartoffeln und 80g Mandeln zugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein, Brühe und Sahne ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles bei geschlossenem Deckel für 20 Minuten kochen lassen. Die Suppe danach fein pürieren.
(Man kann die Suppe bereits am Vortag zubereiten: Abkühlen lassen, in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag kurz vor dem Servieren fortfahren).
Die Cabanossi in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett anbraten. Auf Küchenpapier auskühlen lassen. Die Petersilie hacken.
Die Suppe aufkochen lassen, Creme fraiche zufügen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit dem Pürierstab kurz aufschäumen, in tiefen Tellern anrichten und mit Mandeln, Cabanossi und Petersilie bestreuen.

Rezept als PDF: Mandelsuppe mit Cabanossi

Frohes Neues Jahr!!

Von , 7. Januar 2012 22:08

Räuchermann

Nachdem bei mir wieder etwas Ruhe eingekehrt ist wünsche ich euch allen ein verspätetes Frohes Neues Jahr!!

Nach meinen doch sehr erfreulich verlaufenden Prüfungen Ende November war eine Menge zu erledigen, ich war viel unterwegs, wir im Urlaub und über die Feiertage bei der lieben Familie.

Jetzt genieße ich mein erstes Wochenende nach der ersten Arbeitswoche als Assistenzärztin in der Anästhesie. Ich kann nur sagen es macht richtig Spaß und ich freue mich schon wieder auf nächste Woche :-)

Ein paar neue Rezepte habe ich auch ausprobiert, leider ohne Fotos zu machen…ich hole dies beim nächsten Mal nach. Bloggen macht großen Spaß, wenn ich Lust darauf habe – die hat mir in den letzten Wochen einfach ein bisschen gefehlt. Ich würde sagen, jetzt kanns weitergehen!

Fertig!!

Von , 7. Oktober 2011 10:19

Das schriftliche Hammerexamen ist vorbei :)

Damit habe ich auch keinen Grund mehr, nicht zu bloggen.

Wenn ich mich wieder ein bisschen erholt habe geht es hier auch weiter!!

Rezepte als PDF

Von , 23. März 2011 21:53

Ich habe eine Rezeptseite eingerichtet, in der jedes Rezept alphabetisch zu finden ist und im PDF-Format heruntergeladen werden kann. Es sind nur die Zutaten und die Zubereitung enthalten, keine Bilder, damit man die Rezepte besser ausdrucken kann.

Auch unter den Rezepten wird es von nun an einen Link zur PDF-Datei geben.

Ich selbst habe nun endlich wieder Ordnung in meinem Rezeptechaos ;)

Wie ich sehe schauen mittlerweile eine ganze Menge Leute auf diese Seite und vielleicht freut sich der ein oder andere.

Frühstück

Von , 10. August 2010 07:30

Frühstücksbrettchen ;-)


Ist das nicht cool?

Dieses lustige Frühstücksbrettchen habe ich gestern geschenkt bekommen. Kommt mit in die Schweiz natürlich. Würde sagen die Chirurgie kann kommen ;)

Ikea: Köttbullar

Von , 29. Juli 2010 13:28

Ikea ist toll!! Nicht weil es dort die schönsten Möbel gibt, aber weil es so viele verschiedene Möbel gibt plus Dinge für die Küche, das Bad, Bettwäsche, Gardinen und und und. Vor allem wenn man ernsthaft etwas kaufen will und nicht nur mit ein paar Rollen Geschenkpapier, einer Palme und ein paar Kerzen nach Hause kommt ist Ikea toll. Heute mussten wir nichts kaufen, aber wollten ein paar Dinge aussuchen. Wir ziehen ja bald um :)

Gestern habe ich unsere Wohnung online gestellt und hatte ein paar Stunden später schon 5 Leute für heute nachmittag eingeladen. Ein paar mails kamen auch noch, hört sich nach einem spaßigen Tag morgen an…

Damit wir nicht verhungern und damit nicht nur Kerzen und Küchensachen in der Tüte sind, hat Jojo im Schwedenshop zugeschlagen und damit gleich die Mittagessenfrage beantwortet: Köttbullar!! Fürs Restaurant war es leider noch zu früh.

Also gab es gebratene Hackbällchen, Nudeln in undefinierbarer Sauce und dazu Preiselbeermarmelade. Leeecker!! Gut dass wir genug gekauft haben, einschließlich Daimtorte und Daim :)

IKEA: Köttbullar


IKEA: Köttbullar


IKEA: Daim

Noch zwei Wochen Uni!!

Von , 21. Juni 2010 21:21

Littmann
Dann ist mein Medizinstudium zu Ende ;-) Fast zumindest. Dann sind alle Klausuren geschrieben, alle Vorlesungen, Seminare und Praktika vorbei. Dann beginnt das PJ, das letzte Jahr vor dem Staatsexamen, in dem wir als Studenten Erfahrung im klinischen Alltag sammeln dürfen.

In unseren Famulaturen, Untersuchungskursen und Blockpraktika haben wir zwar schon ein bisschen was gesehen, aber da hatten wir “Studentenstatus”.

Bald sind wir “PJler”, die ganz viele Dinge das erste mal selbst machen dürfen, statt nur zuzuschauen. Wir lernen eigene Patienten zu betreuen, den Stationsalltags zu bewältigen und routinierter in Anamneseerhebung, Untersuchungen und Diagnostik zu werden.

Ich werde berichten!!

(Den Stauschlauch habe ich vor 3 Jahren in meiner ersten Famulatur geschenkt bekommen :) )

Diplomkneipe

Von , 29. Mai 2010 13:56

Gestern hat eine Freundin eine Diplomkneipe geschlagen. Es war ein langer lustiger Abend und ich will, wie E. es gestern in ihrer Rede getan hat, ein paar Worte zu Studentenverbindungen verlieren. Ich kenne mich natürlich nur marginal aus und verweise für Fakten und Definitionen auf diese Seite.

In Aachen gibt es um die 30 Studentenverbindungen. Auch als Frau kann man in Frauenverbindungen oder gemischte Verbindungen eintreten. Ich habe dies nicht getan, besuche trotzdem seit über 4 Jahren mehr oder weniger regelmäßig, aber immer sehr gerne die Veranstaltungen zweier Verbindungen und verbringe dort die lustigsten Abende überhaupt. Warum ist das so?

Es könnte an den Leuten liegen. Denn in einer Verbindung kommen Leute aus allen Studiengängen zusammen, die sich in unterschiedlichen Phasen ihres Studiums befinden, gleichzeitig verschiedene Interessen haben und aus verschiedenen Städten nach Aachen gezogen sind,  so dass es gar nicht langweilig werden kann. Gleichzeitig verfolgen die Leute ein gemeinsames Ziel: Während ihres Studiums eine schöne und abwechslungsreiche Zeit zu erleben, als Gruppe, die gemeinsam verschiedene Veranstaltungen organisiert.

Die “Veranstaltungen” sind so buntgemischt, dass für jeden etwas dabei ist. Als Gast ist man immer herzlich eingeladen. Da gibt es zum einen Stammtische, an denen alle zusammen kommen und  die manchmal unter einem Motto stehen. Dann gibt es Vorträge, Filmabende und Exkursionen (Segeln, Betriebsbesichtigungen etc.). Es gibt traditionelle Verbindungsveranstaltungen, wie das Stiftungs- und das Winterfest (mit Festball, Kneipe, Festessen, Gottesdienst und Brunch). Es gibt natürlich auch Parties (z.B. die Cocktailparty), aber es wird auch schwer gearbeitet (z.B. am Hausbau-Wochenende). Und noch viel viel mehr…

Einen Punkt, den ich als Externe zwar nicht beurteilen kann, aber dennoch wichtig finde sind die Convente, also regelmäßige interne Verbindungsabende. In diesen werden Veranstaltungen geplant und Aufgaben verteilt, es werden verschiedenste Themen besprochen und es wird über Probleme diskutiert. Wer soviel Zeit damit verbringt, gemeinsam etwas zu erschaffen und sich gegenseitig zu unterstützen, dabei auch geteilter Meinung zu sein und schließlich eine Lösung zu finden, der lernt sich natürlich auf andere Art kennen als Leute, die einfach ab und an etwas trinken gehen. Diese Leute haben wahrscheinlich nach dem Studium keinen Kontakt mehr, da jeder in anderen Städten arbeitet und das gemeinsame Interesse Studium plötzlich nicht mehr da ist. In einer Verbindung hat man die Möglichkeit immer mal wieder “auf dem Haus” vorbei zu schauen, egal wie lange das Studium schon her ist, um sich mit den jüngeren Generationen auszutauschen.

Leider gibt es immer noch Augen, die mich komisch anschauen, wenn sie das Wort “Verbindung” hören. Wahrscheinlich einfach, weil sie sich noch kein Bild gemacht haben oder nur böse Vorurteile kennen, von denen ich bisher keins erlebt habe.

Schokolade ist da!!!

Von , 27. April 2010 14:01

Vor ein paar Tagen stand in meinem RSS-Reader ein lustiger Artikel: ”Eine neue Schweizer Schokoseite (www.myswisschocolate.ch/) veranstaltet eine Blog Wette. Teilnehmen kann jeder, der ein Blog hat. Erraten werden sollen zwei geheime Schokoladentafeln, bestehend aus einer Geschmacksrichtung und 4 Zutaten. Die Grundsorte muss nicht erraten werden.”

Das Beste: Jedem Teilnehmer wird eine Tafel der Schokoladenkombination, auf die er gewettet hat, zugesendet. Zusätzlich werden 50 Gutscheine verlost, für die man entweder fertige Schoggi bestellen kann oder eine Schoggi nach Wunsch kreieren kann.

Ich habe geraten:

  • Geschmacksrichtung: Chili
  • Zutaten: Aprikosen, Mango, Macadamianüsse, geröstete Cashewkerne
  • Grundsorte (die ich gern für meine Schoggi hätte): dunkel/Zartbitter

Keiner hat die Tafeln richtig erraten, aber es gab 10 Blogs mit den meisten Treffern. Meins gehört dazu und nun habe ich 5 Gutscheine bekommen ;) Wer also Lust hat sich eine eigene Schokoladentafel zu bestellen, kann mir gern mailen und bekommt einen Gutschein!!

Heute war dann endlich die besagte Schokotafel in meinem Briefkasten. Sieht echt toll aus. Ein kleines Stückchen habe ich schon probiert und es ist definitiv die außergewöhnlichste Schokolade die ich bisher gegessen habe: Die Geschmacksrichtung Chili schmeckt man sehr heraus, an manchen Stellen ist sie mir zu scharf. Der Belag besteht nur aus gerösteten Nüssen und getrockneten Früchten. Lustig ist die Idee auf jeden Fall, das nächste mal würde ich jedoch eine etwas süßere Variante aussuchen. Die Chili-Schokolade, die ich kenne, ist bei weitem nicht sooo scharf…

Chocolate


Chocolate

Die Zeit & Mein Nudelsalat

Von , 23. April 2010 19:24

Na toll!

Ich wollte mal wissen ob eins meiner Fotos auch schon von irgendwem “benutzt” wird und bin gleich beim ersten Artikel stutzig geworden. Die Zeit schreibt über Partyhäppchen und zeigt meinen Nudelsalat als klassischen Partybeitrag der 70er Jahre: Nudelsalat in einer Plastikschale

*hmpf*

Der arme Nudelsalat, liebevoll zubereitet mit gerösteten Pinienkernen, Ruccola, Kirschtomaten, Olivenöl und anderen leckeren Zutaten…Die arme Tupperware-Salatschüssel, die ich immer noch gern haben und niemals als “Plastikschale” bezeichnen werde, wenn ich Porzellanschalen in 10 Größen und Farben besitze.

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