Category: Fleisch

Hackbällchen in Tomatensauce

Von , 11. Juli 2011 16:06

Hackbällchen mit Tomatensugo

Vor zwei Wochen gab es schon mediterane Frikadellen, heute eine etwas andere Variante: Lustige kleine Hackbällchen, die nicht angebraten werden, sondern in Tomatensauce garen. Nicht nur erspart diese Methode Arbeit und Gerüche, auch bleiben die Bällchen dabei super saftig. Schnell gemacht sind sie noch dazu.

Hackbällchen mit Tomatensugo

Die Tomatensauce war im Originalrezept ein Sugo, in dem zusätzlich Karotten und Sellerie gegart wurden. Ich habe mich auf eine klassische Tomatensauce beschränkt, die ebenfalls sehr gut zu den Bällchen passte.

Hackbällchen mit Tomatensugo

Sehr sehr lecker!! Wen es nebenbei wundert, dass ich jedes Rezept mit “lecker” kommentiere, sollte wissen, dass ich nur die für mich leckeren Rezepte hier veröffentliche. Erscheint hier eine Weile nichts, habe ich natürlich ganz viel gekocht, habe aber nichts Neues ausprobiert oder fande das Neue nicht so toll, als dass ich es wieder kochen würde.

Zutaten für 3 Personen

Für die Hackbällchen

  • 75g altbackenes Weißbrot
  • 300g Hackfleisch (halb und halb)
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Für die Sauce

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 kleine Dosen geschälte Tomaten
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Chilischote oder 1/2 TL Peperoncini aus dem Glas
  • Basilikum
Für die Hackbällchen das Weißbrot einweichen und gut ausdrücken. Petersilie fein hacken. Hackfleisch mit Brot, Ei, Semmelbrösel, Petersilie, Salz und Pfeffer verkneten. Kleine Bällchen (je ca. 20g) formen und kalt stellen.
Für die Sauce Schalotten und Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einer hohen Pfanne (mit Deckel) oder einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, dann das Tomatenmark zufügen. Geschälte Tomaten dazu geben, diese kurz mit dem Kochlöffel zerstoßen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Chili würzen und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten kochen lassen.
Die Hackbällchen in die Sauce geben und bei offenem Deckel für 10-15 Minuten leicht kochen lassen, dabei ab und zu die Pfanne schwenken. Zum Schluss mit gehacktem Basilikum bestreuen.

Rezept als PDF: Hackbällchen in Tomatensauce

Frikadellen mit Schafskäse

Von , 24. Juni 2011 23:17

Frikadellen mit Schafskäse

Letzte Woche lag wieder eine neues essen & trinken Heft vor der Tür und somit erledigte sich die Frage, was es in der nächsten Zeit zu essen gibt von selbst. Toll fande ich die Serie über Frikadellen. Habe ich lange nicht mehr gemacht. Mein Rezept ist eigentlich ganz lecker..dabei werden Knoblauch, Zwiebeln und Petersilie angedünstet und mit Zitronenschale, Senf und Paprika unter die Hackfleischmasse gemischt. Dazu gibt es meist Kartoffelgratin. Was ich an Frikadellen nicht so toll finde ist das Braten, nicht nur, weil man währenddessen nicht entspannt etwas anderes vorbereiten kann und gleichzeitig die Dunstabzugshaube zu Höchstleistungen anregt, sondern auch, weil im schlimmsten Fall flache, von beiden Seiten relativ dunkle Scheiben entstehen (im Extremfall wie bei Oma).

Frikadellen mit Schafskäse

Diesmal habe ich nicht nur ein lustiges Rezept ausprobiert, ohne Knoblauch und Zwiebeln und  mit einer Feta-Füllung, sondern die Frikadellen nach kurzem Anbraten im Backofen zubereitet. Vom Ergebnis waren wir beide begeistert. So saftige Frikadellen habe ich noch nie gegessen. Dazu gab es Salat. Echt toll. Das wird mein Sommerrezept! Kartoffelgratin und Standardrezept gibts natürlich weiterhin.

Frikadellen mit Schafskäse

Zutaten für 2-3 Personen

  • 60g altbackenes Weißbrot
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 TL Bio-Zitronenschale
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer
  • 60g Feta

Zubereitung

Das Weißbrot in kaltem Wasser einweichen. Den Feta in 6 Stücke a 10g schneiden. Petersilie und Zitronenschale fein hacken. Brot gut ausdrücken. Hackfleisch, Brot, Zitronenschale, Petersilie, Ei und Paprikapulver vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hackmasse in 6 Portionen teilen, Feta hineingeben und zu Frikadellen formen. Abgedeckt für 15 Minuten kalt stellen. Währenddessen Salat zubereiten.

Ofen auf 200° vorheizen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Frikadellen goldbraun anbraten. Für 10 Minuten im Ofen weitergaren lassen.

 

Rezept als PDF:  Frikadellen mit Schafskäse

Roastbeef mit Kräuterkruste

Von , 17. April 2011 14:16

Roastbeef mit Kräuterkruste

Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Eintrag über diese Sorte von Essen schreiben würde. Viele Jahre lang habe ich vegetarisch gegessen. Dies war keine schlechte Zeit, ich habe viele Nahrungsmittel ausprobiert, die ich als Carnivore nicht für nötig gehalten hätte zu essen. Fleisch habe ich nicht vermisst, jedoch war ich es irgendwann leid, dass mir ständig schlecht war von den täglich geschluckten Eisentabletten und dass ich mich beim gemeinsamen Essen häufig ausschließen musste. Dann habe ich langsam angefangen, mich wieder an Fleisch heranzutasten. Erst durch Hähnchen und Pute, dann durch Bacon und Hackfleisch, bis es erst jetzt auch mal ein Stück Rind, Kalb oder Schwein sein darf. Mal schauen was noch so kommt.

In der Woche essen wir meist vegetarisch. Rezepte mit Fleisch werden dafür am Wochenende ausprobiert. Heute gab es Roastbeef…

Roastbeef mit Kräuterkruste

Zuerst habe ich Fett und Sehnen abpräpariert. Dann wurde das Fleisch von beiden Seiten kurz angebraten und kam bei niedriger Temperatur fast 2 Stunden lang in den Ofen. Währendessen hatte ich genug Zeit, trockenen Brötchen, Kräuter, Butter und Senf im Blitzhacker zu einer lecker duftenden bröseligen Masse zu zerkleinern, mit der das Fleisch zum Schluss knusprig überbacken wurde.

Roastbeef mit Kräuterkruste

Roastbeef mit Kräuterkruste

Beim Anschneiden wurde es dann spannend. Auch ohne Thermometer ist das Fleisch rosig geworden. Einen Vergleich habe ich leider nicht. Aber lecker war es!! Dazu gab es Kartoffelgratin und grünen Spargel.

Roastbeef mit Kräuterkruste

Zutaten für 4 Personen

  • 1kg Roastbeef
  • 2EL Olivenöl
  • 100g Semmelbrösel
  • 75g Butter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Stiele Thymian
  • 4 Blätter Salbei
  • 3 TL Senf
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das Fleisch von Fett und Sehnen befreien und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Fleisch von beiden Seiten kräftig anbraten. Auf ein Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 100° für 1:45 garen (Kerntemperatur 65°).

Währenddessen in der Küchenmaschine trockene Brötchen zu Semmelbröseln hacken. Dann Butter, Kräuter, Senf sowie Salz und Pfeffer dazu geben und alles zu einer bröseligen Masse verarbeiten.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und den Grill einschalten (unser Ofen: Oberhitze 250°). Die Brösel auf dem Fleisch verteilen und im Ofen 5 Minuten goldbraun grillen (unser Ofen: 10 Minuten). Kurz ruhen lassen und in dünne Scheiben schneiden.

 

Rezept als PDF: Roastbeef mit Kräuterkruste

Schweinefilet mit Pilzen und Frühlingszwiebeln

Von , 10. April 2011 23:25

Schweinefilet mit Pilzen und Frühlingszwiebelnf

Ich komme auf meinen Vorsatz zurück, Fleischgerichte auszuprobieren. Diesmal ein Rezept mit Schweinefilet. Bisher habe ich aus Schweinefilet nur Züricher Geschnetzeltes und Nudeln mit Schweinefilet zubereitet.

Diesmal werden Medaillons angebraten, zu denen eine Rahmsauce mit Pilzen und Frühlingszwiebeln gekocht wird. Ein leckeres und schnelles Rezept. Etwas abgewandelt von essen & trinken mit Pfifferlingen, was ich ausprobieren muss, sobald Saison ist.

Schweinefilet mit Pilzen und Frühlingszwiebelnf

Zutaten für 4 Personen

  • Schweinefilet (ca. 500g)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250g Pilze (z.B. braune Champignons, Pfifferlinge)
  • 3 El Öl
  • 50ml Weißwein
  • 100ml Fleischbrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 El Salbei, gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Schweinefilet in 8 dicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Champignons vierteln.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Pilze darin anbraten. Frühlingszwiebeln kurz mitbraten. Mit Sahne und Brühe ablöschen. Mit 2 El Salbei, Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt 3-4 Minuten einkochen lassen.

In einer anderen Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Die Schweinefilets ca. 5 Minuten rundherum anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Pilze mit dem Pilzrahm servieren.

 

Rezept als PDF: Schweinefilet mit Pilzen

Lauch-Käse-Suppe mit Hackfleisch

Von , 14. März 2011 19:30

Lauch-Käse-Suppe mit Hackfleischf

Bevor der Frühling kommt gibt es noch einmal eine typische Wintersuppe. Eine meiner Lieblingssuppen, weil sie einfach, schnell und lecker ist. Rezepte für Lauch-Käse-Suppen findet man zur Genüge im Internet. Ich möchte hier nicht noch ein Rezept zur Sammlung hinzufügen, sondern mein persönliches Kochbuch erweitern – ich schreibe Rezepte mittlerweile nicht mehr auf Papier, sondern blogge sie nur noch.

Das Rezept besteht aus Lauch, Hackfleisch, Brühe und Schmelzkäse. Zusätzlich gebe ich noch Zwiebel und Knoblauch hinzu. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer sowie frisch geriebener Muskatnuss. Ich verwende für ein Abendessen relativ wenig Käse, würde die Suppe für eine Party mit der doppelten Menge Käse zubereiten.

Zutaten für 4 Personen

  • 3 EL Öl
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Lauch
  • 1l Wasser (plus 3 Brühwürfel)
  • 250g Sahne-Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung

Lauch in Ringe schneiden, waschen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einem großen Topf das Öl erhitzen und das Hackfleisch anbraten. Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten, dann den Lauch hinzufügen.

Brühe angießen und alles für 15 Minuten leicht kochen lassen.

Schmelzkäse einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

 

Rezept als PDF: Lauch-Käse-Suppe mit Hackfleisch

Kartoffel-Hack-Pfanne mit Erbsen

Von , 1. März 2011 14:15

Kartoffel-Hack-Pfanne mit Erbsen

Im Spätdienst muss es schnell gehen mit dem Kochen. Dieses Rezept habe ich schon öfter gemacht, aber noch nie gebloggt. Es besteht nur aus drei Zutaten (Kartoffeln, Hackfleisch, Erbsen). Sehr würzig wird es durch viel Curry, Koriander und Kreuzkümmel. Praktisch ist, dass alles in einer Pfanne gart. So hat man nicht viel zu tun und wird durch ein leckeres und sättigendes Essen belohnt.

Zutaten für 4 Personen

  • 2 EL Ölivenöl
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 700g kleine Kartoffeln
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 150g Erbsen
  • 2 EL Curry
  • je 1 TL Koriander und Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, gut bürsten und halbieren.

In einer Pfanne mit Deckel das Öl erhitzen und das Hackfleisch anbraten. Kartoffelhälften und Brühe zugeben und alles bei geschlossenem Deckel für 20 Minuten leicht kochen lassen.

Dann die Erbsen zugeben und bei offenem Deckel weitere 5 Minuten garen lassen. Curry, Koriander und Kreuzkümmel zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Saltimbocca alla romana

Von , 20. Februar 2011 11:18

Saltimbocca alla romana

So jetzt! Besonders an die, die schon auf etwas Neues gewartet und mich auch darauf angesprochen haben. Soeben musste ich feststellen, dass der letzte Beitrag wirklich schon zwei Wochen her ist. Gekocht habe ich in dieser Zeit viel, ausprobiert weniger. Daher keine neuen Rezepte. Allerdings habe ich etwas entdeckt: genialen Pizzateig, der sich kinderleicht verarbeiten ließ, den man mit den Händen hin und her werfen konnte und der mit selbst gemachter Tomatensauce und ein paar leckeren Zutaten wunderbar knusprig wurde. Bei der nächsten Pizzabackaktion denke ich auch an die Fotos und werde berichten.

Nun zu gestern. Wir waren wandern: 7 Stunden lang. Seit der Wanderung von Grindelwald auf die kleine Scheidegg in der Schweiz was dies in den letzten Monaten die längste Strecke, die ich gelaufen bin. Bericht und Fotos folgen hoffentlich bald in Johannes Blog. Ich kann nur sagen, dass ich echt froh war, wieder anzukommen, die Schuhe auszuziehen und den ganzen Abend nicht mehr aufstehen zu müssen. Nur noch zum Essen kochen und Wein holen. Aufs Essen hatte ich mich schon den halben Tag gefreut. Ich wollte Saltimbocca zubereiten. Kennt wahrscheinlich jeder, wird sehr oft gekocht, so dass ich ständig über Rezepte und Bilder gestolpert bin und jedes mal ein wenig ungeduldiger wurde. Vor einer Woche habe ich endlich einen Topf mit Salbei gefunden und ihn sofort gekauft. Als ich erfahren habe, dass der Metzger zwei Straßen weiter jeden Freitag frisches Kalbsfleisch bekommt, stand dem Ausprobieren nichts mehr im Weg.

Saltimbocca alla romana

Nun habe ich das Salbeipflänzchen in den Balkonkasten gepflanzt und hoffe, dass es lange lebt. Das Fleisch war ganz schnell zubereitet und so außerordentlich lecker, dass ich es nun jeden Monat essen will. Dazu gab es Pilzrisotto.

Saltimbocca alla romana

Zutaten für 2 Personen

  • Kalbsschnitzel (ca. 120-150g pro Person)
  • Scheiben Serrano-Schinken (je nach Größe des Fleisches)
  • große Salbeiblätter
  • etwas Butter
  • etwas Weißwein
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kalbsschnitzel flach klopfen und halbieren (meine waren sehr groß, daher habe ich gedrittelt). Eine halbe Scheibe Serrano-Schinken und ein Salbeiblatt auf das Fleisch legen und alles mit einem Zahnstocher feststecken.

Nun in einer großen Pfanne etwas Butter erhitzen. Die Schnitzelchen erst mit der Salbeiseite in die Pfanne legen und für 2 Minuten braten. Dann wenden und für weitere 1-2 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen (evtl. warm stellen).

Etwas Weißwein in die Pfanne gießen und den Bratensatz loskochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schnitzelchen zurück in die Pfanne geben, kurz in der Weißweinsauce schwenken und auf den Teller geben. Mit etwas Weißweinsauce beträufeln.

Geschnetzeltes Züricher Art

Von , 18. Januar 2011 21:29

Fleischgerichte, die kein Hackfleisch enthalten, habe ich bisher sehr zurückhaltend ausprobiert – etwas, das ich mir vorgenommen habe zu ändern. Anfangen will ich mit ein paar Klassikern. Heute gab es Geschnetzeltes Züricher Art, welches mit Schweinefilet statt mit Kalb zubereitet wurde. Nur mit letzterem darf sich das Rezept Züricher Geschnetzeltes nennen. Dazu gab es natürlich Rösti – leider Fertige in ganz untypischer Form (Kompromiss aus Ausprobier-Laune und zehn Stunden Klinik) sowie grünen Salat.

Sehr, sehr lecker!! Und einfach zuzubereiten. Gibt es von nun an regelmäßig.

Geschnetzeltes Züricher Art

Geschnetzeltes Züricher Art

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 EL Olivenöl
  • 450g Schweinefilet
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 Zwiebel
  • 50ml Weißwein
  • 200ml Sahne
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 1 TL Zitronenschale, fein gehackt

Zubereitung

Zwiebel würfeln. Schweinefilet in Streifen schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Fleisch kurz darin anbraten, mit Pfeffer und Paprika würzen. Aus der Pfanne nehmen.

Im Bratfett die Zwiebel anbräunen. Mit Wein ablöschen und einkochen lassen. Sahne dazu gießen und 2 Minuten kochen lassen. Das Fleisch in die Sauce geben. Petersilie und Zitronenschale zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bolognese

Von , 12. Januar 2011 21:04

Endlich habe ich ein Bolognese-Rezept gefunden, das mir gefällt. Das Gemüse habe ich in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinert. Sind alle Zutaten angebraten, sollte man der Sauce viel Zeit gönnen. Am zweiten Tag schmeckt sie noch besser, daher lohnt es sich, eine größere Menge zuzubereiten. Gestern gab es schon Spagetti, das Bild ist heute mit Farfalle entstanden.

Bolognese

Bolognese

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 EL Öl
  • 500g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 Möhren
  • 1-2 Stangen Sellerie
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 100ml Rotwein
  • 200ml Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauchzehen und Gemüse zerkleinern.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und das Hackfleisch anbraten. Gemüse zugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten klein schneiden und zugeben. Kurz aufkochen lassen. Mit Rotwein und Brühe ablöschen. Die Sauce bei geschlossenem Deckel 1 Stunde kochen lassen.

Ich mische noch etwas Parmesan in die Sauce, gebe diese dann auf die Nudeln und reibe noch Parmesan darüber. Lecker!!

Frohes Neues!!

Von , 1. Januar 2011 20:09

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein Frohes neues Jahr 2011!!

Ich möchte eigentlich nicht über gute Vorsätze fürs neue Jahr reden. Je länger man nachdenkt, desto mehr fällt einem ein, was man plötzlich ändern könnte oder sollte. Der Jahreswechsel bietet den passenden Motivationsschub. Nach kurzer oder langer Zeit kehren die meisten zu ihren alten Gewohnheiten zurück. Jedes Jahr das Gleiche. Bringen gute Vorsätze also Freude und Abwechslung oder nur Enttäuschung? Ist die Motivation zum Jahreswechsel, die diesen als Hauptgrund beeinhaltet, wirklich hoch genug, um etwas zu ändern? Änderung und Durchhalten hört sich nicht positiv und erstrebenswert an. Warum nicht einmal darüber nachdenken, was so schlecht an den Dingen ist, dass wir meinen, sie ändern zu müssen. Warum nicht über diese Dinge regelmäßig nachdenken, darüber, wie wichtig sie uns nach einiger Zeit noch sind und nur die Dinge ändern, die uns wirklich wichtig sind?

Für das kommende Jahr wünsche ich mir persönlich ein bisschen mehr Routine im Alltag. Im letzten Jahr war jeder Tag anders, mit verschiedenen Terminen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten, so dass man sich auf nichts einstellen konnte – was recht anstrengend war. Das nächste Jahr wird diesbezüglich absehbarer: PJ – Lernen – Examen – Frei ;-) Somit werde ich genug Routine haben, um wieder regelmäßiger zu kochen und zu bloggen. Hier ein guter Anfang:

Farfalle mit Schweinefilet

Ein leckeres und unkompliziertes Gericht, das uns sehr gut geschmeckt hat. Nachkochen empfohlen. Man benötigt nicht viele Zutaten. Die Kombination aus Nudeln und ganz dünn geschnittenem Schweinefilet in Sahnesauce ist toll. Geschmacklich wird das Ganze durch Zitrone und Petersilie abgerundet.

Farfalle mit Schweinefilet

Zutaten

  • 200g Farfalle
  • 3 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 300g Schweinefilet
  • 2 Zwiebeln
  • 150g braune Champignons
  • 150ml Sahne
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 TL Zitronensaft
  • Petersilie

Schweinefilet in feine Scheiben schneiden, pfeffern und salzen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Champingons waschen und vierteln.

Farfalle in Salzwasser al dente kochen.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und das Fleisch kurz von beiden Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier legen. Zum Bratensatz 1 EL Öl geben und Zwiebeln und Champignons anbraten. 100ml Nudelwasser und 150ml Sahne dazugeben und 5 Minuten einkochen lassen. Fleisch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronenschale und Saft sowie ein paar Stängel klein geschnittene Petersilie dazugeben.

Nudeln abschütten und in die Sauce geben.

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